Kategorie: Analog

  • Wien bei Nacht @ Cinestill 800T (+2)

    Wien bei Nacht @ Cinestill 800T (+2)

    Lang ists her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Dabei habe ich einiges an Material gesammelt, nur hat einfach die Zeit gefehlt, all die Fotos zu ordnen, Eindrücke zu verarbeiten und sich dann hinzusetzen, um etwas darüber zu schreiben. Falls es wirklich jemanden geben sollte, dem das aufgefallen ist: Sorry, kommt wieder vor.

    Also gehen wir hiermit zurück in den Januar – nach Wien, um genau zu sein. Hier habe ich dieses Mal besonders viel nach Einbruch der Dunkelheit fotografiert. Dafür hatte ich Cinestill 800T dabei, um Kunstlicht und Nachtmomente einfangen zu können. Er macht aus Laternen, Straßen und beleuchteten Fassaden etwas einzigartig Warmes und legt um die hellsten Stellen diese roten Höfe, die wir Filmfotografen so lieben.

    Entwickelt, um zwei Stufen gepushed und gescannt wurde bei Optik Oldschool (Danke <3). Das hat mir neben den starken Kontrasten ermöglicht, nachts aus der freien Hand zu fotografieren.

    Unterwegs war ich im UNO-Viertel, oben auf der Hochstation Kaisermühlen und draußen zwischen den Türmen der Donau City.

    Und jetzt: Bilder Bilder Bilder.

  • Oslo in Schwarzweiß @ Kodak Tri-X 400

    Oslo in Schwarzweiß @ Kodak Tri-X 400

    Noch mehr Bilder (und bald auch noch mehr Text dazu)

  • Oslo in Farbe (Digital & Film)

    Oslo in Farbe (Digital & Film)

    Oslo auf Cinestill 400D, Optik Motion 500T & Digital mit der Leica M11-P.

  • Ilford Vintage Tone @ PortAventura World

    Ilford Vintage Tone @ PortAventura World

    Manchmal passt ein Film einfach nicht zur Stimmung. Oder vielleicht doch – nur anders, als man es erwartet hat: Ilford Vintage Tone.

    Für meinen Besuch in PortAventura hatte ich einen Farbfilm dabei, den ich bisher noch nie genutzt hatte: ein Vintage Tone Film mit gedämpften Farben, weichem Kontrast. Ich hatte Lust auf etwas Neues und in meiner Vorstellung hat das auch super funktioniert. In der Praxis halt dann doch völlig anders als erwartet. Für mich die Bestätigung, dass ich jetzt erstmal genug herum probiert habe und mich in Zukunft mehr auf die Filme konzentriere, die ich halbwegs einschätzen kann.

    Dazu kommt, dass ich in Freizeitparks ja eh lieber mit der digitalen Kamera unterwegs bin und das auch in diesen Tagen hauptsächlich gewesen bin. Daher hält sich die Anzahl an Bildern auf Film auch eher in Grenzen.

  • Barcelona & Hundesticker @ Cinestill 50D

    Barcelona & Hundesticker @ Cinestill 50D

    In Barcelona begegnet man ihnen ständig: kleinen Stickern, die auf Ampeln, Straßenschildern oder Mülleimern kleben. Mal politisch, mal humorvoll, mal einfach nur skurril. Besonders häufig: Hunde. Und das ist kein Zufall. Hunde gehören hier zum Stadtbild wie Cafés auf dem Bürgersteig. Sie sind treue Begleiter im urbanen Alltag und genau das greifen viele Künstler:innen in ihrer Street-Art auf.

    Ob mit Sonnenbrille, Skateboard oder einem Gesichtsausdruck wie nach drei Espresso: Hunde werden in allen Varianten verewigt. Manchmal als cooler Sidekick, manchmal als rebellischer Straßenphilosoph. Sie wirken vertraut, zugänglich, ein bisschen schräg und genau das macht sie zum perfekten Motiv. Zwischen politischen Slogans und Kunstparolen bringen sie ein Augenzwinkern in den Asphaltalltag der Stadt.

  • Valencia @ Fujifilm Arcos II

    Valencia @ Fujifilm Arcos II

    Nun liegt unsere Spanienreise schon über eine Woche zurück. Inzwischen sind alle Filme in den Laboren von Valencia und Barcelona entwickelt und die Scans liegen vor mir. Beim ersten Durchsehen bin ich überrascht, wie viele Aufnahmen mich wirklich begeistern.

    Was bleibt, ist das Gefühl, dass analoge Fotografie einfach anders funktioniert. Sie bringt Erinnerungen auf eine ganz eigene Weise zurück. Man schaut die Bilder bewusster an, nimmt sich mehr Zeit dafür. Ganz anders als bei den tausenden Aufnahmen vom Handy oder der digitalen Kamera, die oft irgendwo in der Cloud verschwinden. Auch wenn ich diese beiden Formen der Fotografie keineswegs missen möchte. Analog bedeutet für mich Auseinandersetzung, Geduld und eine gewisse Tiefe.

    Ein besonderer Ort dieser Reise war für mich das Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia, ein architektonisches Highlight, das wie gemacht ist für Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Linien, das Licht, die Kontraste, all das hat mich dort sofort fasziniert.

    Hier sind einige Bilder aus dieser beeindruckenden Location.

  • Harman Phoenix

    Harman Phoenix

    Diese Aufnahmen haben mir anfangs überhaupt nicht gefallen, also ließ ich sie erst einmal ein paar Wochen liegen. Dabei war ich eigentlich richtig gespannt auf die Ergebnisse, denn ich wollte den Harman Phoenix unbedingt ausprobieren.

    Vielleicht hätte ich dem Film an manchen Stellen mehr Licht geben sollen. Vielleicht ist es aber auch gerade die Dunkelheit, die den Bildern etwas Besonderes verleiht; etwas, das ihnen sonst gefehlt hätte.

    Jetzt gefallen sie mir jedenfalls gut genug, um sie zu zeigen. Zu sehen sind ein paar Szenen aus München, sowie Eindrücke von meinen Streifzügen mit Loki durch verlassene Dörfer, wo gebaggert, geschaufelt und vergessen wird.

  • Washi F @ Ehrenfeld & Phantasialand

    Washi F @ Ehrenfeld & Phantasialand

    Neulich war ich etwas experimentierfreudig unterwegs und habe einen Washi Film (F) ausprobiert. Eine sehr spannende Erfahrung und sicherlich nicht das letzte Mal.

  • Gedanken zum Januar 2025

    Gedanken zum Januar 2025

    Der Januar liegt nun schon ein paar Tage hinter uns, und doch möchte ich einige Bilder teilen, die im Laufe des Monats entstanden sind.

    Nach vielen Jahren mit der digitalen Fotografie hatte ich den Wunsch, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren: zur analogen Fotografie. Es war eine Art Neujahrsvorsatz für mich, den kontrollierten „Perfektionismus“ der digitalen Welt hinter mir zu lassen und den Moment auf eine neue, unmittelbare Weise zu erleben.

    Die analoge Fotografie bedeutet für mich nicht nur ein anderes Arbeiten, sondern auch eine andere Wahrnehmung: bewusster, entschleunigter, mit mehr Raum für das Unvorhersehbare. Und weil Texte nicht unbedingt meine Stärke sind, lasse ich die Bilder einfach für sich sprechen.