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  • Paris @ Kodak Portra 800

    Paris @ Kodak Portra 800

    Neulich war ich in Paris und hatte endlich mal wieder meine M6 dabei. Bei gemütlichen 33 Grad habe ich mich auf den Weg gemacht und die Stadt erkundet. In meiner Kamera war noch ein Kodak Portra 800 eingelegt, der für meine Pläne in Paris erstmal super gepasst hat.

    Warum Kodak Portra 800?

    Ich liebe den Portra 800 einfach wegen seiner warmen Farben und dem wirklich hohen Belichtungsumfang. Das Korn ist recht fein, aber „dennoch“ schön. Und trotz der hohen Empfindlichkeit lassen sich Szenen bei Tageslicht super darstellen. Im direkten Vergleich (letztes Jahr in Barcelona) habe ich den Portra 800 als stärker gesättigt und kontrastreicher als den Portra 400 empfunden. Kurz gesagt also perfekt, um an einem frühen Sommerabend loszuziehen und bis nach dem Sonnenuntergang unterwegs zu sein. Nur war der Film in diesem Fall schneller voll, als die Sonne zum Untergehen gebraucht hat.

    Mein erster Paris-Besuch

    Bei dieser Reise war ich tatsächlich zum ersten Mal in Paris und das auch nur, weil ich beruflich hin musste. Warum hat es mich also so lange nie nach Paris getrieben? Ich habe keine Ahnung und hatte vermutlich einfach nicht damit gerechnet, dass es in Paris so viele tolle Dinge zu entdecken gibt. An diesem Abend musste ich allerdings der Komplettheit wegen ein kleines Touristenprogramm durchziehen. Bis zum späten Nachmittag noch mit der Arbeit beschäftigt, bin ich von dort aus direkt zu Fuß losgezogen und hatte dabei nur ein Ziel: den Eiffelturm aus der Nähe sehen. Ich wollte allerdings bei der Hitze nicht mit der Bahn fahren und auch etwas sehen. Also bin ich einfach losgelaufen.

    Vom 9. Arrondissement aus in Richtung Seine, dort ein wenig am Hafen entlang – hier habe ich das super süße Auto mit Blick in Richtung Eiffelturm entdeckt. Noch ein paar Schiffe gesehen und das ein oder andere spannende Motiv, dann über die Brücke und ab zum eigentlichen Ziel. Hier war natürlich alles genau so wie erwartet: voll, touristisch und mir nach kurzer Zeit schon genug.

    Dennoch war es ein schöner Spaziergang, mit vielen neuen Motiven und Eindrücken. Und auch sicher nicht mein letztes Mal in Paris.

    Entwickelt und gescannt wurden die Bilder (wie so oft) bei Optik Oldschool in Düsseldorf.
    Diese veranstalten übrigens in den nächsten Tagen eine mit Sicherheit sehenswerte Ausstellung im Bilker Bunker, bei der jeder unbedingt vorbeischauen sollte! Hier gehts zu allen Infos: BEYOND FILM

  • Valencia @ Fujifilm Neopan 100 Acros II

    Valencia @ Fujifilm Neopan 100 Acros II

    Nun liegt unsere Spanienreise schon über eine Woche zurück. Inzwischen sind alle Filme in den Laboren von Valencia und Barcelona entwickelt und die Scans liegen vor mir. Beim ersten Durchsehen bin ich überrascht, wie viele Aufnahmen mich wirklich begeistern. Besonders die Schwarz-weiß Aufnahmen mit dem Fujifilm Neopan 100 Acros II und Orangefilter.

    Was bleibt, ist das Gefühl, dass analoge Fotografie einfach anders funktioniert. Sie bringt Erinnerungen auf eine ganz eigene Weise zurück. Man schaut die Bilder bewusster an, nimmt sich mehr Zeit dafür. Ganz anders als bei den tausenden Aufnahmen vom Handy oder der digitalen Kamera, die oft irgendwo in der Cloud verschwinden. Auch wenn ich diese beiden Formen der Fotografie keineswegs missen möchte. Analog bedeutet für mich Auseinandersetzung, Geduld und eine gewisse Tiefe. Und ein Gefühl.

    Ein besonderer Ort dieser Reise war für mich das Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia, ein architektonisches Highlight, das wie gemacht ist für Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Linien, das Licht, die Kontraste, all das hat mich dort sofort fasziniert.

    Ein paar Facts zum Ciutat de les Arts i les Ciències:

    • Ein futuristischer Kultur- und Architekturkomplex in Valencia, gebaut im trockengelegten Flussbett des Turia.
    • Entworfen vor allem von Santiago Calatrava (für Architekturinteressierte lohnt sich ein Blick auf jeden Fall!) und eröffnet ab 1998 in mehreren Etappen. Das Oceanogràfic wurde von Félix Candela entworfen.
    • Besteht aus mehreren Bauten: L’Hemisfèric (IMAX/Planetarium – wir haben leider einen komischen Film erwischt), dem interaktiven Wissenschaftsmuseum Príncipe Felipe (super cool!), dem Gartengang L’Umbracle, dem Opern-/Kulturpalast Palau de les Arts Reina Sofía und dem Oceanogràfic, dem größten Aquarium Europas.
    • Bekannt für die geschwungene, strahlend weiße Formensprache aus Beton, Stahl und Glas, gespiegelt in flachen Wasserbecken.
    • Gilt als Wahrzeichen des modernen Valencia.

    Film: Fujifilm Neopan 100 Acros II
    Labor & Scan: Carmencita (Valencia & Barcelona)

    Hier sind einige Bilder aus dieser beeindruckenden Location.