Seit einigen Wochen ist in Deutschland der Sommer ausgebrochen. Perfekt also, um ein bisschen in der Zeit zurückzugehen: bis in den Januar, wo ich den damals noch fast neuen Leica Monopan 50 getestet habe.
Unterwegs in Wien
Zunächst war ich mit dem Monopan in Wien unterwegs. Immer mit dabei war mein Orangefilter, den ich meistens bei Schwarzweiß-Aufnahmen nutze. Hier war ich sowohl draußen in der Kälte unterwegs, wie man an den Bildern unschwer erkennen kann, aber auch im Mumok. Dort lief zum Zeitpunkt meines Besuchs die Ausstellung „Shh“ des österreichischen Malers Tobias Pils. Super beeindruckend!



Die letzten Frames in Köln
Zurück in der Heimat habe ich die letzten Bilder auf dem Film geschossen. Zunächst in Kerpen auf dem Feld im Schnee, dann in Köln-Ehrenfeld, in dieser einen Bahnstation mit den coolen Lampen. Ich vergesse den Namen der Station immer wieder, aber die Lampen sind echt cool!



Mein Fazit zum Leica Monopan 50
Kurz und einfach gesagt: Ich bin sehr zufrieden mit dem Monopan und den Ergebnissen. Das Korn ist beeindruckend fein, fast unsichtbar. Auch die Schärfe ist herausragend, ebenso der Kontrast – vor allem in Tiefen und Lichtern zeigt der Film eine bemerkenswerte Detailgenauigkeit. Insgesamt wirken die Ergebnisse auffällig „sauber“ für einen Analogfilm. So klar habe ich einen Schwarzweißfilm bisher noch nicht gesehen.



Entwickelt und gescannt wurden die Bilder bei Optik Oldschool in Düsseldorf.
Noch ein paar Infos zum Leica Monopan 50
- erschienen im August 2025
- anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Leica I
- schwarzweiß, ISO 50, sehr feines Korn
- panchromatische Lichtempfindlichkeit
- hergestellt in Deutschland
Und hier noch ein paar Bilder:


































