Der neue Open Air Park bei bestem Wetter
Vor knapp einem Monat war ich beim Konzert von System of a Down (und Queens of the Stone Age) in Düsseldorf im Open Air Park. Das erste Konzert in einer neuen Location, das kann ja was werden, dachte ich mir. So kam es dann irgendwie auch, aber trotzdem bleibt der Abend richtig gut in Erinnerung.



Auf einem Konzert mit Point and Shoot Kamera und neuem Film
Endlich hatte ich mal die perfekte Gelegenheit, den Santa Color 100 auszuprobieren. Strahlender Sonnenschein, ein richtiger Sommerabend – und damit am Einlass niemand meckert, habe ich die Ricoh TF-900D eingepackt. Super unterschätzte Kamera, die mir dann doch immer wieder Freude bereitet.



System of a Down – A little second to organize your situation
Mein letztes Konzert von System of a Down war im Jahr 2011 bei Rock am Ring und damit etwas länger her, trotzdem aber unvergesslich. Ich hatte es als „eins von den Festivalkonzerten, bei denen man vergisst, wie zerstört man eigentlich ist, weil die Stimmung einen so mitreißt“ abgespeichert.
Genau das wurde auch hier wieder geliefert. Beste Stimmung von Sekunde eins an und eine Setliste, die nicht viele Wünsche offen gelassen hat. Am liebsten würde ich sofort wieder hin.
Somewhere between the sacred silence and sleep
Disorder, disorder, disorder…
Nach dem Konzert ist das Album Toxicity auch wieder in meine Dauerrotation gerutscht – für mich eines der besten Alben aller Zeiten.






Und dann war da noch der Santa Color 100
Wär ja schade, wenn ich jetzt gar nichts über den Film sage, den ich an diesem Abend ausprobieren wollte. Der Santa Color 100 war für diesen Abend eine super Wahl.
Recht feinkörnig, stark gesättigt, mit intensiven Rottönen. Besonders im Sonnenuntergang, aber auch tagsüber gefallen mir die Ergebnisse sehr gut. Ich denke insbesondere für die Reisefotografie könnte dieser Film eine gute Wahl sein.
Ich habe auch noch eine zweite Rolle vom Santa Color hier liegen, die auch schon bereit zum Entwickeln ist. Vielleicht fällt mir dann auch noch etwas mehr dazu ein.



Entwickelt und gescannt wurde bei Optik Oldschool in Düsseldorf.
Kleiner Nachtrag zu den Rahmenbedingungen auf dem Konzert
Im Voraus gab es von Seiten des Veranstalters eigentlich eine gute Kommunikation, was Hoffnung gemacht hat, dass man sich wirklich auf alles vorbereitet hat. Vor allem, weil schon länger klar war, dass es warm wird. An der Location angekommen, lief der Einlass eher unorganisiert ab. Damit meine ich nicht mal, dass die Kontrollen eher mittelzuverlässig waren, sondern dass der Einlass ins eigentliche Konzertgelände so lange gedauert hat, dass Queens of the Stone Age mit ihrem Set schon zur Hälfte durch waren, als wir dann endlich drinnen waren.
Während des eigentlichen Konzertes waren an den Getränkeständen relativ früh alle Softdrinks und Wasser ausverkauft, was ich nicht nachvollziehen kann. Klar, außerhalb gab es Trinkwasserstationen, aber wenn man einmal im Konzertbereich ist, möchte man ja nicht wieder ganz rausgehen, oder?
Für die Abreise wären mehr eingesetzte Bahnen auch eine klasse Idee gewesen, aber wer rechnet schon bei pünktlichem Ende des Konzerts damit, dass plötzlich 80.000 Menschen nach Hause wollen?



































































































